Archiv des Jahres 2006


Using Linksys WUSB54G Adapter with Debian

Donnerstag, 6. Juli, 2006

WUSB54G and DebianThis is a short HowTo listing the steps to get the Linksys (Cisco) wireless WUSB54G Rev04 adapter working with Debian Sarge / Kernel 2.6.12 or 2.6.16 and the official Ralink Linux driver. This is mostly a quick write-up so I remember the steps if I ever have to do it again. But maybe it helps someone else too.

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Ausgedruckt

Donnerstag, 6. Juli, 2006

Frühjahrsputz im Hochsommer … welch Spaß. Aber es ist an der Zeit, sich endlich mal von ollen Geräten zu trennen, die eh nur Platz wegnehmen. Da wird man ja schon ein wenig sentimental, denn die diversen Systeme haben seinerzeit einen Berg Geld gekostet, das man sich als armer Schüler über Ferienjobs und Betteleien bei Verwandten mühsam zusammensparen musste. Also sollen sie zumindest hier im Internetz für alle Zeiten verewigt werden ;-)

Star LC 10 anno 1988So wird nun auch mein erster Drucker entsorgt, ein Star LC 10 … das war ein 9-Nadeldrucker mit für seine Zeit exzellentem Druckbild. Gekauft habe ich das Ding am 28. Januar 1988 für 695 DM plus 19 DM für einen Packen Endlospapier (die Quittung kann ich jetzt wohl auch wegwerfen). Der LC 10 hatte noch eine Centronics-Schnittstelle, und lief auch zunächst einige Jahre an meinem Schneider CPC 464. Und er verrichtete jahrelang treu seinen Dienst, druckte tausende Zeilen BASIC und PASCAL Programmlistings und diverse Ausgaben von Schülerzeitungen.

Im März 1994 kam dann für 899,- DM das Upgrade auf einen HP 550 C Tintenstrahldrucker, der auch bis heute noch mein einziger Drucker ist. Die Tintenpatronen waren anfangs so teuer, dass der LC 10 nebenher noch bis 1998 weiter als Zweitdrucker diente … Programmlistings sind auf Endlospapier ja auch einfach am besten aufgehoben.

Nach nun mehr als 12 Jahren mit dem Tintenpisser ist allerdings endlich Zeit für die nächste Generation: Ein Samsung CLP 300N Farblaserdrucker soll mein nächster Drucker werden. Der ist klein, recht günstig und hat ‘nen Netzwerkanschluss. Ab August soll er wohl im Handel zu kriegen sein. Bin mal gespannt, ob der auch mehr als eine Dekade lang seine Dienste verrichtet.

Schneider VGA AT 40 anno 1990Ebenfalls den Weg zur Entsorgungsstelle gehen die spärlichen Überreste meines ersten IBM-kompatiblen PCs: Ein Schneider VGA AT System 40, Nachfolger des System 240. Die “40″ stand hierbei für die integrierte 40 Megabyte-Platte. Herz des Rechners war ein mit 12 Mhz getakteter Siemens SAB 80286 Prozessor, dazu 1 Megabyte RAM (Baugruppe 50503). Highlight war der integrierte ATI VGAWONDER Grafikchip mit 256 KB RAM, der 800×600 Pixel mit 16 Farben darstellen konnte. Angeschafft im Mai 1990 für heftige 5900,- DM (inkl. Monitor). Damals stellten die Schneider Rundfunkwerke tatsächlich noch eigene PCs her — das waren keine aufgekauften Designs wie spätere Modelle. Auf dem System lief zuerst MS DOS 3.3 und mit viel Geduld später sogar Windows 3.0. Schon im Mai 1992 hatte das Gerät allerdings seine Schuldigkeit getan — den dazugehörenden sehr guten 13″ Multiscan Monitor hingegen nutzte ich bis 1997.

Keine Nullquote in der Informationswissenschaft

Dienstag, 20. Juni, 2006

Ich hatte ja schon vor ein paar Monaten von der drohenden Einstellung des Studiengangs Informationswissenschaft an der Universität des Saarlandes berichtet — lange Zeit sah es so aus, als sei das Schicksal des Fachs besiegelt. Nachdem der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät III im Februar zunächst eine “planerische Nullquote” für den Studiengang beantragt hatte, hat im Mai jedoch zunächst der Studienausschuss und in der letzten Woche nun auch das Präsidium der Universität eine Nullquote abgelehnt. Dieser Entscheidung ging intensive Lobbyarbeit seitens der Fachschaft, von Studierendenvertretern und diversen Medien im Saarland in den vergangenen Monaten voraus. Es kommt nicht oft vor, dass eine Entscheidung eines Fakultätsrates von höheren Uni-Gremien zurückgewiesen wird.

Interessenten können sich nun also wieder für das Magisterstudium Informationswissenschaft einschreiben – wohl diesmal wirklich zum letzten Mal. Wie zuvor kann das Studium nur im Wintersemester aufgenommen werden, gleichfalls existiert wie jedes Jahr nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen. Die Anmeldefrist endet wohl bereits am 15. Juli 2006 – es ist also Eile geboten. Nähere Informationen zur Studienplatzbewerbung gibt’s auf den Webseiten der InfoWiss und beim Studierendensekretariat.

Der bisherige (seit 1980) Lehrstuhlinhaber Professor Zimmermann wird zum 30. September pensioniert. Seine Stelle wird bis auf weiteres vertreten durch einen noch bekanntzugebenden externen Professor. Die längerfristige Zukunft des Studiengangs ist jedoch unklar. 2007/08 steht auf jeden Fall die Einführung von Master/Bachelor Studiengängen bevor, spätestens dieser Termin fordert eine Neuorientierung des Studienfachs. Derzeit gibt es zwei Modelle: Eines sieht die Integration des Lehrstuhls in einen neuen Studiengang “Bildungswissenschaft” vor. Auf der anderen Seite wird ein Konzept diskutiert, das eine Angliederung der Informationswissenschaft an die Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Computerlinguistik vorsieht. Letzteres Konzept wurde vor allem von dem Computerlinguisten Prof. Uszkoreit entworfen. Für alle Studierende des bisherigen Studiengangs (auch diejenigen, die sich im WS einschreiben) gilt aber auf jeden Fall eine so genannte “Bestandsgarantie”, die sicherstellen soll, dass diese Studierenden ihr Studium ordnungsgemäß nach dem aktuell gültigen Modell durchführen können.

Der kommissarische Präsident der Saar-Uni, Professor Rolf Hartmann, wird in der Saarbrücker Zeitung mit den Worten zitiert: „Jetzt haben wir den Wettbewerb der besten Ideen“. Bleibt nur zu hoffen, dass sich auch wirklich das beste Konzept durchsetzt.

Sony Alpha A100 DSLR

Montag, 5. Juni, 2006

Engadget hat etwas konkretere Infos zu der ersten digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony, die im Juli/August auf dem Markt kommen soll. Mit $999 visiert die Kamera klar die Zielgruppen der “Klassiker” Canon 350D oder Nikon D50 an. Sony kann in diesem “Prosumer”-Bereich ja auf das eingekaufte Know-How von KonicaMinolta bauen, auch die Objektive von Minolta sollen weiter von den Sony-Kameras unterstützt werden.

Ich warte ja erstmal noch die photokina im Herbst ab: Es soll ja eine Nachfolgerin der 350D in der Pipeline sein… Konkurrenz belebt jedenfalls das Geschäft — und macht die Entscheidung für den Endkunden komplizierter…

hdd: error=0×40 { UncorrectableError }

Montag, 5. Juni, 2006

Und es ist mal wieder soweit, eine Festplatte droht in dmesg und syslog ihr baldiges Ableben an. Ist ‘ne drei Jahre alte Hitachi — naja, da sie rund um die Uhr laufen musste, kann man das bei der heutigen Kurzlebigkeit von Hardware wohl verzeihen. Und ganz tot isse ja noch nicht, als Backup einer Backup-Platte kann sie vielleicht noch ihr Gnadenbrot verdienen.

Aber das bedeutet auf den heiligen Pfingstmontag mal wieder Sondierungen bei geizhals.cc nach den aktuellen Plattenpreisen. Et quelle surprise, da hat sich ja in den letzten Monaten wieder einiges getan. Samsung 250GB bei mindfactory schon für 59,49 Euronen. Das bedeutet umgerechnet 1 Terabyte kostet heutzutage soviel wie 1 Gigabyte vor 11 Jahren. Damals hab ich jedenfalls mal eine 1 GB Platte für 500 Mark angeschafft… Oder vor 16 Jahren eine Seagate ST-157A mit sagenhaften 44,7 Megabyte für jenseits der 700 Mark. 44 Megabyte. Und die haben jahrelang gereicht. Bis Windows kam.

Damit wären wir mal wieder beim gleichen Thema wie beim “Spore”-Posting: Wieviel Terabyte im Jahre 2015 wohl gängig sind?

BTW: Weil ich’s schon öfters auf Thesenblättern o.ä. gesehen habe: Man achte bitte auf die Schreibweise von “Tera”. Hat nix mit Terra zu tun ;-)

Wordpress 2.0.3

Sonntag, 4. Juni, 2006

Wordpress ist zwar fein und gut, aber die Möglichkeiten zum Updaten sind etwas dürftig. Offiziell kann man nur das komplette *.tar.gz (oder .zip) ‘runterladen und nach einem kompletten Backup alle Dateien überschreiben. Hm. Hatte ich nun Änderungen an den Wordpress-Dateien vorgenommen oder nicht? Grübel. Ich hatte doch irgendwo einen “Wordpress Hacklog” Notizzettel…

Egal, für solche Situationen ist ein Diff empfehlenswert und das gibt’s bei Mark Jaquith zum Download.
Erst zum Testen ein
patch --dry-run -p0 < wordpress-2.0.2-to-2.0.3-changes.diff
und dann die eigentliche Action
patch -p0 < wordpress-2.0.2-to-2.0.3-changes.diff

Das Update auf 2.0.3 ist übrigens empfehlenswert, weil einige Security-Bugs behoben wurden. Allerdings hat es mittlerweile ja geradezu Tradition, dass auch wieder einige neue Bugs eingeführt wurden ("Are you sure?") und wohl in den nächsten Tagen mit einem 2.0.3.1 zu rechnen ist -- bis dahin kann man das "Tuneup"-Plugin benutzen, um diese Ärgernisse zu beseitigen.

Spore

Sonntag, 4. Juni, 2006

Ich habe ja schon lange keine Zeit mehr für Computerspiele, aber an was Game-Guru Will Wright (“SimCity”) nun schon seit fünf Jahren tüftelt, ist wahrlich verblüffend.

Wenn ich bedenke, wie begeistert ich vor einer guten Dekade von den Möglichkeiten in “Civilization I” war (immerhin war das mein erstes Simulations-Spiel auf dem PC nachdem zuvor lange “Kaiser” auf dem CPC 464 state of the art war) — und nun ist “Spore” wieder so ein Beispiel, welche Fortschritte die Computerindustrie mittlerweile gemacht hat. Das Spiel sollte eigentlich “SimEverything” heissen und wenn man sich die Demo anschaut, wird einem klar, dass dieser Name auch nicht unberechtigt gewesen wäre.

Dass solche umfangreichen und adaptiven Simulationspiele so schnell möglich sein werden, hätte man vor 10 Jahren nicht zu träumen gewagt. Bin mal gespannt, wie die Sache so um 2015 aussieht. Vielleicht habe ich bis dahin auch wieder mehr Zeit zum Zocken ;-)

Das neue Slashdot

Dienstag, 30. Mai, 2006

Slashdot ist seit nun schon fast neun Jahren eine der wichtigsten Online-News Quellen für Nerds und andere Websurfer. Das News-Portal war Vorbild für viele andere ähnliche Community-Newssites — inklusive Trollen, Star Trek Fans, Flamewars und Mac/Wintel-Glaubenskriegen. Seit Jahren basierte das Markup der eigentlich recht technophilen Website allerdings auf altem HTML3/4 Code — nun wird in den nächsten Tagen der lange vorbereitete Wechsel auf ein XHTML / CSS-basiertes Layout vollzogen.

Das neue Design ist ein schönes Beispiel für ein behutsames, aber dennoch frisches Facelifting. Die neue Website ist Slashdot-typisch schlicht, aber dennoch elegant und wirkt deutlich “aufgeräumter”. An “rounded corners” geht’s heute meist nur schwer vorbei (diesem Trend habe ich auch schon oft nachgegeben) und dazu einige Farbverläufe, aber im klassischen Slashdot-Grün. Interessant auch der Umstieg von einer Serifen-Schrift auf eine Sans Serif (Tahoma? Hab nicht nachgeschaut).

Dank des CSS-Einsatzes ist Slashdot nun auch Screenreader-kompatibel — divs statt tables.

Einzig der “Read More” Button der einzelnen Beiträge ist etwas ungünstig positioniert, den nimmt man dort irgendwie nicht wahr. Und vielleicht hätte ich auch den tiefschwarzen Balken am Kopf der Site mit den OSTG-internen Links etwas anders gestaltet — im Moment drängt der sich (zumindest für meinen Geschmack) etwas zu sehr auf und lenkt vom Slashdot-Logo ab. Aber wie gesagt, insgesamt sehr gelungen.

SaarUni Mensa RSS-Feed

Freitag, 28. April, 2006

Dank Saarblogger bin ich auf die Vision einer Mensa 2.0 im GoetheBlog gestossen.

Schöne Idee, vor allem das mit dem Foto des Menus ;-) . Das Empfehlungssystem wiederum … naja, das würde wohl im Falle der Saarbrücker Mensa auf solche Einträge hinauslaufen: “Gäste, die heute das Schweineschnitzel mit Pommes Frites gegessen haben, … werden morgen woanders essen.” Was auch noch fehlt: Eine Webcam, die den Andrang in der Mensa zeigt. Damit man sich nicht ‘ne halbe Stunde die Füße in den Bauch steht.

Aber was ich eigentlich schreiben wollte: Zumindest einen RSS-Feed für die Saarbrücker Mensa kann ich anbieten (ja, ernsthaft): siehe http://is.uni-sb.de/frontpage/mensa.php (RSS).

Studierende der FR InfoWiss, EzW und SpoWi kennen diesen Service dank ViLI ja schon seit ein paar Jahren… Ich will schon seit Ewigkeiten die Menus der anderen “gastronomischen Einrichtungen” an der UdS mit aufnehmen, aber es fehlte dann doch die Motivation ;-)

Ist nicht mehr als ein RegExp-Hack, und natürlich nicht vom Studentenwerk abgesegnet, so beware.

BBC Programmarchiv in RDF

Donnerstag, 27. April, 2006

Die BBC hat gestern ihr komplettes Programmarchiv in einer Datenbank zum Recherchieren freigeben. Wohlgemerkt nur die Metadaten zu Radio- und Fernsehprogrammen der letzten Jahrzehnte — also keine Multimedia Dateien. Aber der Clou an der Sache ist, dass die Daten neben HTML auch in RDF (Resource Description Framework) abrufbar sind … ein El Dorado für Semantic Web Enthusiasten. Beispielsweise der RDF-Eintrag zu der Doctor Who Episode “The End of the World” (aus 2005), bei denen die Darsteller und Autoren mittels FOAF-Elementen beschrieben sind.

Da dauerte es natürlich nur ein paar Stunden, bis die ersten SPARQL-Queries für diese BBC-Daten publiziert wurden. Sogar tag clouds erzeugt die BBC.

Hmmm… da liegt es ja quasi auf der Hand, zukünftig auch ganz “normale” Episodenguides (zunächst nur zusätzlich) in RDF zu publizieren. Viele Episodenführer werden ja derzeit schon in Datenbanken verwaltet, ein RDF Export dürfte da ja nicht zu sehr aufwändig sein, wenn ein “Episodenführer-Vokabular” mal feststehen würde (Note to self: Schauen, was die MPEG7-Gruppe in der Richtung schon gemacht hat). Und wenn man das dann noch unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlichen würde…

Man stelle sich mal vor, wenn viele der heutigen Fansites zu diversen TV-Serien RDF-basierte Fassungen ihrer Episodenguides anbieten würden — man hätte im Nu eine globale (und maschinen-”verstehbare”) Episodendatenbank, die TV.com das Fürchten lehren würde. Okay, ist wohl eine arg idealistische Zukunftsvision mit zahlreichen “würde” und “könnte”, aber ein hübsches Spielzeug wäre es allemal :-) . Aber mal sehen, vielleicht finde ich im Sommer etwas Zeit, um mal mit “meinen” Episodenführern etwas ‘rumzuexperimentieren.