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“Schnell mal ‘ne neue Festplatte einbauen…”

Dienstag, 2. September, 2008

Seltsamerweise unterschätze ich gerne den Domino-Effekt, der traditionell mit vergleichsweise einfachen Systemänderungen einhergeht. Eigentlich wollte ich nur eine neue Systemfestplatte in meine Ubuntu-Kiste einbauen. 320GB Western Digital (PATA) mit 30.000 Betriebsstunden ‘raus, neue Samsung 1TB (SATA) rein. Ähnliche Prozeduren habe ich schon x-mal gemacht, sollte also nebenbei zu erledigen sein. Dennoch musste ich mit frei nach Murphy auch noch mit defekten CD-Rohlingen, streikenden Grafikkarten und kleinen Font-Größen in Xorg ‘rumschlagen.

Am Anfang lief’s auch durchaus flott. Direkt einen freien Slot im Gehäuse gefunden, auch sogar noch ein “gutes” AWG26-SATA-Kabel auf Vorrat. Eingebaut, angeschlossen, zur Kontrolle einen Reboot. Perfekt, “fdisk -l” erkennt die Platte. Seltsamerweise habe ich aber nun vertikale Linien in der XServer-Ausgabe und auch im Textmodus stimmt irgendwas mit der Grafik-Ausgabe nicht, mein Beamer will sich gar nicht mehr auf das Signal im Textmodus synchronisieren. Großartig, da hat wohl die Grafikkarte ein Hitzeproblem.

Jetzt aber erstmal die Festplatte fertig machen: Wieder ‘runterfahren und mit grml-CD booten. Mist, zu spät F8 gedrückt. Reboot^2. F8,F8,F8,F8,F8,F… USB-DVD-Laufwerk auswählen. Wow, grml erkennt sogar den nvidia-Netzwerkchip und macht DHCP.

Dann mit dd den kompletten Inhalt von der alten Platte auf die neue spiegeln: dd if=/dev/sda of=/dev/sdf  bs=1024k conv=notrunc,noerror — bloß nicht die Platten verwechslen. Per ssh auf der grml-Kiste eingeloggt und von Zeit zu Zeit ein kill -USR1 an den dd-Prozeß geschickt, um den Stand der Dinge abzufragen: Satte 50MB/s. Bei 320 GB heißt es also etwa 2 Stunden warten. Zeit zum Essen.

Gestärkt geht es zurück an den Patienten: Platte erfolgreich dupliziert, also Reboot. Immer noch Grafik-Probleme und System hängt nach “Kernel alive”. Keine Möglichkeit, andere Konsolen zu aktivieren, sshd ist natürlich auch tot. What nu? Richtiger Kernel-Crash war es wohl nicht, denn Ctrl-Alt-Delete führt zum Reboot. Auch diesmal eine lange Denkpause nach “Kernel alive”, aber plötzlich ist der XServer dann doch ganz normal gestartet. Blick in die Logs: Die Kiste hatte ausgerechnet beim letzten Bootvorgang wohl ein routinemäßiges e2fsck auf eine der anderen Festplatten gemacht, daher die lange Pause beim Booten. Und wegen der seltsamen Grafikprobleme bekam ich im Textmodus nix davon angezeigt. Grr.

Okay, nun heißt es noch Grub mitzuteilen, dass er zukünftig von der neuen Terabyte-Platte starten soll. Ehm, das musste man offenbar zumindest früher so machen. Jetzt stehen in /boot/grub/menu.lst vermehrt UUIDs, vielleicht muss man sich gar nich tmehr mit (hd0,0) & Co. herumschlagen. Fazit nach minutenlanger Grübelei: Beim Spiegeln mit dd wurde auch die UUID der Partitionen der alten Platte auf die neue kopiert, in grub ist also wohl gar keine Änderung nötig. Wieder ‘was gelernt.

Also erneut shutdown -h now und alte Platte endgültig abklemmen. Dann im BIOS neue SATA-Platte als Startplatte ausgewählt. Perfekt, Grub bootet Ubuntu bis auf die bekannten Grafikprobleme erolgreich von der neuen Platte. Logischerweise werden jetzt nur 300GB von den 960GB der neuen Festplatte genutzt, also müssen jetzt noch die Partitionen angepasst werden. Das geht natürlich nicht im laufenden Betrieb, denn es ist ja die Systemfestplatte.

Wieder Reboot  und eine Gelegenheit mal die neue Parted Magic-Live-CD zu testen. F8,F8,F8,F8,F… Erster Versuch: Geht nicht, Rohling kann nicht gelesen werden. Arrgh. Neuen Rohling suchen & brennen. Wäre ja nicht so schlimm, wenn PC und USB-Laufwerk nicht in getrennten Räumen stehen würden. Zweiter Versuch, mit neuem Verbatim-Rohling: F8,F8,F8,F8,F… Success. Parted Magic bootet. Doch Moment, die Schriftgröße im XServer ist ja winzig, da kann ich nix lesen. Wie ändert man die Font-Größe bei Xorg? Langes Herumprobieren, Ctrl-Alt-Backspace, Ctrl-Alt-+, Ctrl-Alt–, keine Änderung. Frust.

Also Parted Magic ‘raus, Knoppix ‘rein. F8,F8,F8,F8,(langsam würde es sich lohnen, die Default-Boot-Reihenfolge im BIOS zu ändern)…F8,F8,.. GParted aufgerufen und … wtf?! … Wie lautet das Passwort für root?? Bei Knoppix? Leeres Passwort wird nicht akzeptiert. Also gut, Konsole geöffnet, sudo -s,  passwd. Fein, jetzt kann ich auch GParted starten. Die letzte Partition auf der neuen Platte soll vergrößert werden, da die aber Teil einer erweiteren Partition ist, muss zuerst die “erweiterte Partition” auf maximale Größe erweitert werden und dann erst die eigentliche Partition selbst. Klappt wunderbar mit Gparted, das zuvor erforderliche e2fsck braucht aber wieder Zeit.

Einige Zeit später zurück am Bildschirm: Seltsam, GParted läuft nicht mehr. War wohl fertig. Kurze Kontrolle mit erneutem Aufruf von GParted: Jupp, sieht gut aus. Reboot.

Wieder zurück in Ubuntu: Check mit fdisk -l und df -h: Offenbar war doch etwas mit GParted schiefgelaufen: Die Partition hat zwar nun die korrekte Größe, aber das Dateisystem wurde nicht angepasst, die Partition ist vermeintlicherweise immer noch proppevoll. Seltsam, das macht GParted doch normalerweise auch? Also von Hand: umount, resize2fs: Ätsch, “run e2fsck first”. Damn. Wieder 20 Minuten warten. Dann endlich resize2fs /dev/sdf6 … und wir sind fertig. df -h meldet 600GB freien Speicherplatz. Welch schöner Anblick ;-) .

Und mir fällt ein, dass ich vor exakt 10 Jahren noch ‘ne Menge Geld für eine 1,2 GB-Festplatte ausgegeben hatte. Vermutlich werde ich in weiteren zehn Jahren beim Einbau meines neuen Zetabyte-Holospeicher auch nostalgisch an diese erste Terabyte-Platte denken ;-)

Nur die Grafikprobleme, die sind immer noch da. “Hübsche” vertikale Streifen im Bild. Aber das hebe ich mir für einen anderen Tag auf :)

Umstieg auf Ubuntu

Mittwoch, 21. November, 2007

Seit einigen Tagen habe ich auf meinem Bürorechner Ubuntu 7.10 im Dual-Boot mit Windows XP laufen und beginne nun damit, einen dauerhaften Wechsel zu der Linux-Distribution zu machen. Ich bin mal gespannt, wie weit ich damit komme :) . Standard-Anwendungen wie Firefox, OpenOffice, Gimp und Eclipse decken ja den Großteil des alltäglichen Bedarfs ab. LaTeX ist hier sowieso “zuhause”. Einen Webserver zum Testen hat man gleich auf der lokalen Maschine. “Lustig” wird es somit wohl erst werden, wenn die Spezialfälle auftauchen…

Ich bin alles andere als ein Newcomer zu Linux — auf Servern kommt mir schon seit Jahren nix anderes als Debian unter die Finger. Mein digitaler Videorecorder zu Hause läuft auch mit Debian (und VDR). Und Hardware wird immer unter dem Gesichtspunkt der Linux-Kompatibilität angeschafft. Aber auf dem Desktop war ich bisher noch sehr zurückhaltend, auch wenn ich regelmäßig seit SuSE4.4 in den späten 90ern immer mal wieder damit experimentierte. Gerade im Multimedia-Bereich (insb. Videoschnitt, -Editing) gibt es noch einige Lücken im Linux-Software-Portfolio und man hat sich ja an die Tools unter Windows gewöhnt. Zudem steht mir hier im Büro eigentlich auch ein umfangreiches Adobe-Softwarepaket zur Verfügung, der Verzicht fällt schon etwas schwerer. Und ausgerechnet heute kündigt MySQL das lang ersehnte “Workbench” als Beta an — aber erstmal nur für Windows. Grr. Argh. Naja, es gibt ja auch noch KVM/Xen.

Optisch macht Ubuntu/Gnome mittlerweile einen hervorragenden Eindruck und muss sich in Sachen “eye candy” sicherlich nicht mehr vor Vista oder OSX verstecken. Dank Compiz hat man herrlich viele graphische Spielereien auf dem Desktop zur Verfügung, die auch in einigen Fällen die Usability erhöhen. Außerdem hat man “wobbelige” Fenster! Was will man mehr!? ;-)

Ärger macht momentan vor allem noch der Ruhezustand/Standby. Keinerlei Fehler- oder Debug-Meldungen in den Logs, aber ein eingefrorener PC nach Aufruf des “Standby”-Modus … hrmpf. Den Rechner jeden Abend komplett herunterzufahren ist schon gewöhnungsbedürftig, aber vielleicht bekomme ich das ja noch in den nächsten Tagen gebacken. Die Logitech USB-Webcam funktioniert auch nur mit einem eigenartigen Zoom-Modus, aber das Kapitel “Videokonferenz” habe ich eh noch gar nicht richtig angegangen…

SeeAlso in ViBI

Montag, 19. November, 2007

Jakob Voss hat in seinem Blog ja kürzlich einen neuen Webservice des GBV vorgestellt: SeeAlso gibt nach Übergabe einer ISBN dynamische Links auf Wikipedia und Librarything zurück. Ich habe das testweise auch mal in das ViBI der Informationswissenschaft eingebaut und es funktioniert wunderbar einfach. Man hat als Admin wenig Arbeit (im Prinzip nur eine JavaScript-Datei einbinden), die große Last schultert dabei natürlich der GBV.

Ich habe mir mittlerweile auch mal eine so genannte “CueCat” aus den USA zugelegt — das ist im Grunde ein ganz einfacher Barcode-Scanner mit USB-Anschluss. Damit kann man den Barcode von Büchern einscannen und bekommt somit flugs die ISBN ohne jegliche Tipparbeit direkt in den PC. Zum Erfassen des kleinen privaten Buchbestandes ideal und kostet maximal $15. Und wenn man den Input der CueCat direkt an SeeAlso (oder ähnliche Dienste) füttert, bekommt man fix thematisch passende Wikipedia-Links auf den Bildschirm — ohne dass man die Tastatur berührt hat :) . Okay, das ist in erster Linie ein Spielzeug für Geeks, aber wenn man sich das mal in der praktischen Anwendung vorstellt: Man hält zukünftig einfach ein Buch (oder ein sonstiges Objekt) vor die Webcam des PCs und erhält dann automatisch weiterführende Links im Browser. Semapedia macht das ja im Grunde schon.

Die CueCat funktioniert natürlich auch mit DVDs. Oder mit dem Kühlschrankinhalt, … prinzipiell mit allem was einen EAN- oder UPC-Barcode hat.

Aufgerüstet

Samstag, 2. Dezember, 2006

Ganz Deutschland ist im Vor-Mehrwertsteuer-Erhöhungs-Kaufrausch und da kann ich natürlich nicht hintenanstehen. Ich hab mir also ein neues “Arbeitsgerät” zugelegt — ein 21″-Widescreen TFT-Monitor mit 1680×1050 Pixeln. Ich habe wieder zu einem Samsung-Modell gegriffen (215TW) — schon in Analog-Zeiten hatte ich mit diesem Hersteller nur gute Erfahrungen gemacht. Auch diesmal keine Probleme soweit: Kein einziger Pixelfehler, DVI, gleichmäßige Ausleuchtung, ein irrer Kontrast, dazu Pivot-Funktion und ein schöner schmaler Rahmen. Auf der anderen Seite habe ich als Non-Gamer und bestenfalls Hobby-Grafiker ja auch keine sonderlich extrem hohen Anforderungen. Aber es macht Arbeiten am PC viel angenehmer: Endlich genügend Platz für Eclipse, Firefox und Winamp gleichzeitig… eine sehr lohnende Anschaffung.

monitore.jpg
Kompliment übrigens an den Shop hoh.de: Mittwoch Abends per Vorkasse(!) bestellt, am Freitag Morgen schon geliefert — sowas habe ich noch nie erlebt :-) .

Und obwohl ich jetzt schon einige Millionen glückliche Pixel habe, juckt mir so manches vorweihnachtliches Billig-Angebot immer noch ziemlich in den Fingern … vielleicht könnte ich ja einen solchen 08/15-Monitor quasi als Drittmonitor daneben stellen … nur wird’s dann auf dem Schreibtisch langsam eng und es würde wohl reichlich protzig aussehen :-) . Auf der anderen Seite ist es manchmal schon erstaunlich, wieviele Anwendungen man gerne gleichzeitig nebeneinander auf dem Bildschirm hätte…

1,65 Milliarden US-Dollar

Montag, 9. Oktober, 2006

Es ist offiziell: Google kauft YouTube. Willkommen in der DotComBlase2.0. Für ein 18 Monate altes Unternehmen mit gerade mal knapp 70 oder so Mitarbeitern, das sein Geschäftsprinzip im Grunde nur auf dem Publizieren der (teilweise sogar rechtlich zweifelhaften) Video-Materialien seiner Nutzer ausgelegt hat, gibt es also 1,65 Milliarden (!!!) Dollar in Aktien. Mei, mei, mei.

Im Vergleich dazu sind die 37 Millionen Euro des heute geknackten deutschen Lotto-Jackpots ja wahrlich Peanuts.

100 Meter Ethernet-Kabel

Montag, 18. September, 2006

… halten nicht lange vor. Es ist doch erstaunlich, wie schnell solch eine Menge Kabel zur Neige geht, insbesondere wenn man gleich fünf Stränge auf einmal verlegt. Jedenfalls habe ich damit mein Wochenende verbracht: Schlitze geklopft, Decken mit dem Bohrhammer durchbohrt, Kabel durch Leerrohr gezogen, Netzwerkdosen angeschlossen, Schlitze zugegipst. Dabei sei auch mal eine Lobeshymne an die deutsche LSA PLUS-Technik (Kein Scherz: Loetfrei Schraubfrei Abisolierfrei – Preiswert Leicht zu handhaben Universell anwendbar Sicher und Schnell ) angebracht: Das Auflegen der Kabel in die Dose ist herrlich einfach. Das Verlegen des Leerrohres war hingegen ungleich komplizierter und aufwändiger…

Nach langem Hin-und-Her-Überlegen habe ich mich für “billiges” Cat5e-Kabel entschieden, da mehr als 1GBit in nächster Zukunft wohl eh nicht “im häuslichen Umfeld” in Frage kommt und die teureren Alternativen entweder auch noch nicht offiziell für 10GBit freigegeben (Cat6), schwerer zu verlegen (Cat7) oder einfach schweineteuer (Glasfaser) sind. Es gibt zudem ja auch erste Anstrengungen, sogar 10GBit über kurze Strecken von Cat5e Twisted Pair zu mogeln. Und sollte eines fernen Tages wirklich mal 10GBit+ erforderlich werden, wird halt Glasfaser in die Leerrohre eingezogen :)

Den ersten 100Mbit-Leistungstest hat das frischverlegte Kabel dann auch mit Auszeichnung bestanden (Puh!), dafür sind meine Hände von der Schlitzeklopferei völlig zerschunden. Jetzt brauche ich erstmal eine Woche Büroarbeit, um mich davon zu erholen ;-)

Langzeitarchivierung

Dienstag, 5. September, 2006

Gerade bin ich beim Aufräumen auf einen alten Stapel Disketten gestossen. Aus unerfindlichen Gründen habe ich doch tatsächlich immer noch meine allererste Diskette (5 1/4 Zoll wohlgemerkt) aus dem Mathe-Unterricht der fünften Klasse. Und jetzt werde ich sie wohl auch nicht mehr wegwerfen ;-) . Unser Mathe-Lehrer war schon frühzeitig ein Verfechter von Computern in der Schule und so kamen wir schon 1986 in den Genuss erster BASIC-Lektionen. Leider läuft die Disk nicht mehr — mein 5 1/4 Zoll Laufwerk (ja, hatte ich auch noch ‘rumfliegen) mag sie jedenfalls nicht mehr lesen.

Die älteste noch lesbare Datei die ich auftreiben konnte, stammt vom 14. Mai 1990. Gerade mal 10 Tage zuvor hatte ich meinen ersten IBM-kompatiblen PC erhalten und offenbar als Vorbereitung für die nächste drohende Latein-Klausur ein paar Deklinationen aufgeschrieben:

Latein Lektionen
Grammatik
Lex.: XXX

I) Adjektive der i-Deklination

   a) Formen:

	ventus acer		vox acris		ferrum acre
	venti acri		vocis acris		ferri acris
	vento acri		voci acri		ferro acri
	ventum acrem		vocem acrem 		ferrum acre
	vento acri		voce acri 		ferro acri

Immerhin sind die Dateien nach 16 Jahren wirklich noch lesbar, wenn auch nicht in der Original-Formatierung. Damals hatte ich Works 1.0 genutzt (Works für DOS war das wohl) und das Datenformat kann heute kaum noch ein Programm lesen. Mit dem Word Viewer und Works 4.0 Converter konnte ich immerhin den “nackten” Text lesen.

“ventus acer” … meine Güte, ich kriege heute immer noch das Grausen, wenn ich an diese Horror-Jahre mit Latein denken muss… es hat bis in die 11.Klasse gedauert, bis ich den Dreh ‘raushatte.

R.I.P. CAPS-LOCK

Samstag, 19. August, 2006

Passend zum Sommerloch wird derzeit eine Initiative zum Entfernen der CAPS-LOCK-Taste von zukünftigen Tastaturen auch außerhalb von Klein-Bloggersdorf beworben. Gegen eine Abschaffung der Taste hätte ich nichts einzuwenden — lediglich zu alten CPC464-Zeiten war die mal ganz nützlich, wenn man große Mengen an Programmcode (die legendären “DATA”-Zeilen) aus den einschlägigen Heften (“Schneider International” u.a.) abtippen musste.

Aber heutzutage brauche ich diese Taste nicht mehr, ebenso die dämlichen Windows-Tasten, die ich eigentlich nur aus Versehen betätige. Also habe ich die CAPS_LOCK und zwei der drei Windows-Tasten zumindest auf meinem Heim-PC schon vor einiger Zeit abgeschaltet — im Netz gibt es ja genügend Hinweise, wie man sich einen entsprechenden Windows-Registry-Eintrag zusammenbastelt:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Keyboard Layout]
“Scancode Map”=hex:00,00,00,00, 00,00,00,00, 04,00,00,00, 00,00,5B,E0, 00,00,5C,E0, 00,00,3a,00, 00,00,00,00

Jetzt habe ich zwar drei tote Tasten, aber auch weniger nervige Vertipper.

CHM Dateien auf einem Netzwerkpfad öffnen

Donnerstag, 20. Juli, 2006

Seit einiger Zeit habe ich den “Meine Dateien” Pfad meines Windows PCs komplett auf ein Netzlaufwerk meines Linux Fileservers gemappt. Unter anderem liegen nun also auch einige CHM-Hilfedateien in der so geannten “Intranet-Zone”. Seit XP Service Pack 2 funktioniert nun aber der Zugriff nicht mehr — “Die Aktion wurde abgebrochen” zeigt der fu&%§$% Explorer beim Aufruf der CHM-Version des PHP-Manuals.

Es gibt drei Wege das Problem zu lösen, wenn sich die Nutzung einer CHM-Datei nicht vermeiden lässt: Restlichen Eintrag lesen…. »

Using Linksys WUSB54G Adapter with Debian

Donnerstag, 6. Juli, 2006

WUSB54G and DebianThis is a short HowTo listing the steps to get the Linksys (Cisco) wireless WUSB54G Rev04 adapter working with Debian Sarge / Kernel 2.6.12 or 2.6.16 and the official Ralink Linux driver. This is mostly a quick write-up so I remember the steps if I ever have to do it again. But maybe it helps someone else too.

Restlichen Eintrag lesen…. »