Archiv der Kategorie 'Allgemein'


Ausgedruckt

Donnerstag, 6. Juli, 2006

Frühjahrsputz im Hochsommer … welch Spaß. Aber es ist an der Zeit, sich endlich mal von ollen Geräten zu trennen, die eh nur Platz wegnehmen. Da wird man ja schon ein wenig sentimental, denn die diversen Systeme haben seinerzeit einen Berg Geld gekostet, das man sich als armer Schüler über Ferienjobs und Betteleien bei Verwandten mühsam zusammensparen musste. Also sollen sie zumindest hier im Internetz für alle Zeiten verewigt werden ;-)

Star LC 10 anno 1988So wird nun auch mein erster Drucker entsorgt, ein Star LC 10 … das war ein 9-Nadeldrucker mit für seine Zeit exzellentem Druckbild. Gekauft habe ich das Ding am 28. Januar 1988 für 695 DM plus 19 DM für einen Packen Endlospapier (die Quittung kann ich jetzt wohl auch wegwerfen). Der LC 10 hatte noch eine Centronics-Schnittstelle, und lief auch zunächst einige Jahre an meinem Schneider CPC 464. Und er verrichtete jahrelang treu seinen Dienst, druckte tausende Zeilen BASIC und PASCAL Programmlistings und diverse Ausgaben von Schülerzeitungen.

Im März 1994 kam dann für 899,- DM das Upgrade auf einen HP 550 C Tintenstrahldrucker, der auch bis heute noch mein einziger Drucker ist. Die Tintenpatronen waren anfangs so teuer, dass der LC 10 nebenher noch bis 1998 weiter als Zweitdrucker diente … Programmlistings sind auf Endlospapier ja auch einfach am besten aufgehoben.

Nach nun mehr als 12 Jahren mit dem Tintenpisser ist allerdings endlich Zeit für die nächste Generation: Ein Samsung CLP 300N Farblaserdrucker soll mein nächster Drucker werden. Der ist klein, recht günstig und hat ‘nen Netzwerkanschluss. Ab August soll er wohl im Handel zu kriegen sein. Bin mal gespannt, ob der auch mehr als eine Dekade lang seine Dienste verrichtet.

Schneider VGA AT 40 anno 1990Ebenfalls den Weg zur Entsorgungsstelle gehen die spärlichen Überreste meines ersten IBM-kompatiblen PCs: Ein Schneider VGA AT System 40, Nachfolger des System 240. Die “40″ stand hierbei für die integrierte 40 Megabyte-Platte. Herz des Rechners war ein mit 12 Mhz getakteter Siemens SAB 80286 Prozessor, dazu 1 Megabyte RAM (Baugruppe 50503). Highlight war der integrierte ATI VGAWONDER Grafikchip mit 256 KB RAM, der 800×600 Pixel mit 16 Farben darstellen konnte. Angeschafft im Mai 1990 für heftige 5900,- DM (inkl. Monitor). Damals stellten die Schneider Rundfunkwerke tatsächlich noch eigene PCs her — das waren keine aufgekauften Designs wie spätere Modelle. Auf dem System lief zuerst MS DOS 3.3 und mit viel Geduld später sogar Windows 3.0. Schon im Mai 1992 hatte das Gerät allerdings seine Schuldigkeit getan — den dazugehörenden sehr guten 13″ Multiscan Monitor hingegen nutzte ich bis 1997.

Sony Alpha A100 DSLR

Montag, 5. Juni, 2006

Engadget hat etwas konkretere Infos zu der ersten digitalen Spiegelreflexkamera aus dem Hause Sony, die im Juli/August auf dem Markt kommen soll. Mit $999 visiert die Kamera klar die Zielgruppen der “Klassiker” Canon 350D oder Nikon D50 an. Sony kann in diesem “Prosumer”-Bereich ja auf das eingekaufte Know-How von KonicaMinolta bauen, auch die Objektive von Minolta sollen weiter von den Sony-Kameras unterstützt werden.

Ich warte ja erstmal noch die photokina im Herbst ab: Es soll ja eine Nachfolgerin der 350D in der Pipeline sein… Konkurrenz belebt jedenfalls das Geschäft — und macht die Entscheidung für den Endkunden komplizierter…

hdd: error=0×40 { UncorrectableError }

Montag, 5. Juni, 2006

Und es ist mal wieder soweit, eine Festplatte droht in dmesg und syslog ihr baldiges Ableben an. Ist ‘ne drei Jahre alte Hitachi — naja, da sie rund um die Uhr laufen musste, kann man das bei der heutigen Kurzlebigkeit von Hardware wohl verzeihen. Und ganz tot isse ja noch nicht, als Backup einer Backup-Platte kann sie vielleicht noch ihr Gnadenbrot verdienen.

Aber das bedeutet auf den heiligen Pfingstmontag mal wieder Sondierungen bei geizhals.cc nach den aktuellen Plattenpreisen. Et quelle surprise, da hat sich ja in den letzten Monaten wieder einiges getan. Samsung 250GB bei mindfactory schon für 59,49 Euronen. Das bedeutet umgerechnet 1 Terabyte kostet heutzutage soviel wie 1 Gigabyte vor 11 Jahren. Damals hab ich jedenfalls mal eine 1 GB Platte für 500 Mark angeschafft… Oder vor 16 Jahren eine Seagate ST-157A mit sagenhaften 44,7 Megabyte für jenseits der 700 Mark. 44 Megabyte. Und die haben jahrelang gereicht. Bis Windows kam.

Damit wären wir mal wieder beim gleichen Thema wie beim “Spore”-Posting: Wieviel Terabyte im Jahre 2015 wohl gängig sind?

BTW: Weil ich’s schon öfters auf Thesenblättern o.ä. gesehen habe: Man achte bitte auf die Schreibweise von “Tera”. Hat nix mit Terra zu tun ;-)

WordPress 2.0.3

Sonntag, 4. Juni, 2006

WordPress ist zwar fein und gut, aber die Möglichkeiten zum Updaten sind etwas dürftig. Offiziell kann man nur das komplette *.tar.gz (oder .zip) ‘runterladen und nach einem kompletten Backup alle Dateien überschreiben. Hm. Hatte ich nun Änderungen an den WordPress-Dateien vorgenommen oder nicht? Grübel. Ich hatte doch irgendwo einen “WordPress Hacklog” Notizzettel…

Egal, für solche Situationen ist ein Diff empfehlenswert und das gibt’s bei Mark Jaquith zum Download.
Erst zum Testen ein
patch --dry-run -p0 < wordpress-2.0.2-to-2.0.3-changes.diff
und dann die eigentliche Action
patch -p0 < wordpress-2.0.2-to-2.0.3-changes.diff

Das Update auf 2.0.3 ist übrigens empfehlenswert, weil einige Security-Bugs behoben wurden. Allerdings hat es mittlerweile ja geradezu Tradition, dass auch wieder einige neue Bugs eingeführt wurden ("Are you sure?") und wohl in den nächsten Tagen mit einem 2.0.3.1 zu rechnen ist -- bis dahin kann man das "Tuneup"-Plugin benutzen, um diese Ärgernisse zu beseitigen.

Spore

Sonntag, 4. Juni, 2006

Ich habe ja schon lange keine Zeit mehr für Computerspiele, aber an was Game-Guru Will Wright (“SimCity”) nun schon seit fünf Jahren tüftelt, ist wahrlich verblüffend.

Wenn ich bedenke, wie begeistert ich vor einer guten Dekade von den Möglichkeiten in “Civilization I” war (immerhin war das mein erstes Simulations-Spiel auf dem PC nachdem zuvor lange “Kaiser” auf dem CPC 464 state of the art war) — und nun ist “Spore” wieder so ein Beispiel, welche Fortschritte die Computerindustrie mittlerweile gemacht hat. Das Spiel sollte eigentlich “SimEverything” heissen und wenn man sich die Demo anschaut, wird einem klar, dass dieser Name auch nicht unberechtigt gewesen wäre.

Dass solche umfangreichen und adaptiven Simulationspiele so schnell möglich sein werden, hätte man vor 10 Jahren nicht zu träumen gewagt. Bin mal gespannt, wie die Sache so um 2015 aussieht. Vielleicht habe ich bis dahin auch wieder mehr Zeit zum Zocken ;-)

SaarUni Mensa RSS-Feed

Freitag, 28. April, 2006

Dank Saarblogger bin ich auf die Vision einer Mensa 2.0 im GoetheBlog gestossen.

Schöne Idee, vor allem das mit dem Foto des Menus ;-) . Das Empfehlungssystem wiederum … naja, das würde wohl im Falle der Saarbrücker Mensa auf solche Einträge hinauslaufen: “Gäste, die heute das Schweineschnitzel mit Pommes Frites gegessen haben, … werden morgen woanders essen.” Was auch noch fehlt: Eine Webcam, die den Andrang in der Mensa zeigt. Damit man sich nicht ‘ne halbe Stunde die Füße in den Bauch steht.

Aber was ich eigentlich schreiben wollte: Zumindest einen RSS-Feed für die Saarbrücker Mensa kann ich anbieten (ja, ernsthaft): siehe http://is.uni-sb.de/frontpage/mensa.php (RSS).

Studierende der FR InfoWiss, EzW und SpoWi kennen diesen Service dank ViLI ja schon seit ein paar Jahren… Ich will schon seit Ewigkeiten die Menus der anderen “gastronomischen Einrichtungen” an der UdS mit aufnehmen, aber es fehlte dann doch die Motivation ;-)

Ist nicht mehr als ein RegExp-Hack, und natürlich nicht vom Studentenwerk abgesegnet, so beware.

Internationaler Amazon Preisvergleich

Sonntag, 16. April, 2006

Gerade habe ich mal wieder mit den Amazon WebServices “herumgespielt” — bin jedesmal wieder begeistert wie schnell man mit REST-basierten WebServices und PHP5 zu einem Ergebnis kommt. Innerhalb von 10 Minuten hatte ich eine kleine quick&dirty Anwendung zusammengebaut, die mir für eine ASIN die Preise aller Amazon-Niederlassungen zusammensucht (inkl. Marketplace) und in Euro umrechnet. Dank SimpleXML in PHP5 bekommt “Rapid Development” wahrlich eine ganz neue Dimension ;-)

Da das aber so schnell ging, dachte ich mir beinahe schon, dass jemand anderes sowas schon entwickelt haben muss und tatsächlich: http://www.pricenoia.com tut genau das, was ich suche (und das auch viel besser :)

Amazon Marketplace hat sich in den letzten Monaten als nette Alternative zum Schnäppchen-Kauf von älteren DVDs, Büchern und CDs entwickelt. Der große Vorteil sind die einfache Bestellabwicklung (Bezahlung geht über Amazon Payment) und die festen Versandkosten (von Amazon vorgegeben). Während sich also bei ebay die Kunden gegenseitig überbieten (und dann öfters mit horrenden Versandkosten abgezockt werden), geht es bei Marketplace umgekehrt: Dort unterbieten sich die Anbieter, um an erster Stelle gelistet zu werden. Besonders bei DVDs, die älter als 2-3 Jahre sind, kann sich das Vergleichen mit ebay-Offerten lohnen.

Und wo wir gerade bei den Amazon WebServices sind: Deren neuer Dienst “S3” klingt interessant. Es ermöglicht das recht kostengünstige Speichern von beliebigen Daten auf deren Webservern, die dann über eine URI adressierbar sind. “Normale” Websites mit genügend Traffic-Reserven dürfte das kaum ansprechen, aber für stark frequentierte Websites (siehe “geheised” oder “slashdotted”) könnte das eine interessante Alternative sein, um statische Inhalte (vor allem fette Multimedia-Daten) auszulagern. Man zahlt auch nur das, was man wirklich braucht — also kein monatlicher Abo-Beitrag, sondern nur 16 Euro-Cent pro GB Traffic und 12 Euro-Cent pro GB genutztem Speicherplatz.

Serienplaner in Google Calendar

Donnerstag, 13. April, 2006

Der neue Google Kalender ist eine überraschend nützliche Angelegenheit. Ich bin immer mehr dazu verführt, meine Daten über Google zu verwalten. Meine E-Mails laufen schon über Gmail (allerdings habe ich noch ein imp/horde als backup), Google Map/Earth ist ein hübsches Spielzeug mit Mehrwert, Google Desktop Search ist tierisch praktisch. Aber das alles ist im Bezug auf den Datenschutz ein Spiel mit dem Feuer. Google Desktop indiziert meine Festplatte, meinen Suchverlauf und lagert die Index-Daten auf den Google Servern. Und wer weiss, wer theoretisch Zugriff auf meine E-Mails hätte. Aber es ist doch sooo praktisch, alles kostenlos über’s Web organisieren zu können. Vor allem für solche Webnomaden wie mich, die immer mal wieder an einem anderen Rechner arbeiten und jederzeit von überall Zugriff auf persönliche Daten/E-Mails haben wollen.

Nett ist die Import/Sharing-Funktion bei Google Calendar: Man kann nicht nur Kalender-Daten aus Outook et al. importieren, sondern auch Termine mit anderen Google Calendar Nutzern teilen. Wer beispielsweise die US-Ausstrahlungstermine von “Lost” in seinem Google Kalender sehen will, der füge dem Kalender einfach webcal://ical.mac.com/mcornill/lost.ics hinzu (Add Other Calendar / Public Calendar Address). Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine Import-Funktion von myepisodes.com… sollte eigentlich nicht zu kompliziert sein, das von Google akzeptierte iCal Format ist ja offen und bekannt. Man muss also im Prinzip nur einen myepisodes RSS to iCal Parser schreiben.

Notfalls gibt es auch eine simple API namens Event Publisher. Einziges Problem hierbei: Man kann zwar Termine via einem Button auf einer Website zu seinem Kalender hinzufügen, aber es gibt dann keine Möglichkeit, über kurzfristige Terminänderungen informiert zu werden. Doch ich bin mir sicher, daran arbeiten die Google Leute bereits :)

Funkstrom

Freitag, 17. März, 2006

So sieht’s derzeit unter meinem Büro-Schreibtisch aus:

IMG_2267.jpg

Die Putzfrau macht gottseidank mittlerweile einen großen Bogen darum ;-) . Und nein, ich blicke da auch nicht mehr durch. Funkstrom wäre wirklich ‘was praktisches.

Microsoft iPod Verpackung

Dienstag, 28. Februar, 2006

Ach, das Folgende hat gerade einen schneematsch-grauen Tag sehr aufgehellt…

What if microsoft redesigned the ipod packaging?.

Human Ear Professional Edition.